Auf seiner Sommertour besuchte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann kürzlich den DRK-Kreisverband Emsland e.V. in seiner Geschäftsstelle in Papenburg. Ebenfalls eingeladen waren zu diesem Termin DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, Gitta Connemann, CDU-Bundestagsabgeordnete, und Papenburgs stellv. Bürgermeister Dr. Burkhard Remmers sowie zahlreiche Vertreter des Kreisverbandes.
Zu Beginn der Veranstaltung stellten Karl-Heinz Vehring, Vorsitzender des Kreisverbandes, und Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann die wichtigen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes im Emsland vor. Insbesondere der Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landkreis waren hier Thema. Schünemann sagte dem DRK weiterhin die Unterstützung des Landes zu, besonders was die Ausstattung der Einsatzkräfte betrifft. „Neue Fahrzeuge, die technisch auf dem neuesten Stand sind, motivieren aus meiner Erfahrung gerade auch junge Leute, sich zu engagieren“, erklärte Schünemann. Diese Auffassung teilt Christof Witschen, verantwortlich für den Bereich Rettungsdienst und Katastrophenschutz beim DRK Emsland. Er erklärt es seien bereits drei der sechs Schnellen Einsatzgruppen (SEG) im Emsland mit neuen „Gerätewagen Sanität“ ausgerüstet worden. Sowohl Land als auch Landkreis haben zur Finanzierung beigesteuert.
Die Frage, wie geht es weiter mit dem Zivildienst, war ebenfalls ein großes Thema bei den Gesprächen in der DRK-Geschäftsstelle. DRK-Präsident Dr. Seiters betonte gegenüber Schünemann die Wichtigkeit des Zivildienstes für soziale Einrichtungen. Zahlreiche Zivildienstleistende (Zivis) seien durch den Dienst erstmals mit ehrenamtlichem, sozialem Engagement in Berührung gekommen und hätten so zum Teil auch ihren beruflichen Weg in diesem Bereich gefunden. Deshalb erklärte Seiters: „Das Deutsche Rote Kreuz wird trotz der Verkürzung des Wehr- und Ersatzdienstes auch künftig seine Angebote für Zivis aufrechterhalten.“
Nach Beendigung der Gesprächsrunde konnten sich die Anwesenden verschiedene Fahrzeuge aus dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz von nahem ansehen. Ehrenamtliche DRK-Mitglieder aus den Bereitschaften hatten diese Fahrzeuge eigens für den Besuch des niedersächsischen Innenministers zur Geschäftsstelle in Papenburg gebracht.